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"Kein zweites
Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so
kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne."
Alexander von Humboldt (1769-1859)
Doch woher stammen diese leckeren
Kerne und welche Kraft tragen sie in sich?
Beheimatet ist der Kakaobaum in den
Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Schon ein Jahrtausend vor der Entdeckung
Amerikas war Kakao den Eingeborenen als Nahrungs- und Genussmittel bekannt. Als
Geschenk von "Quetzalcoatl" - dem gefiederten Gott des Windes - angesehen, waren
Kakaobohnen bei dem Volk der Tolteken in Mittelamerika hochgeschätzt.
Kakaobohnen sind die Samen des
Kakaobaumes. Der Kakaobaum ist ein dünner Baum, der bis zu 15 Metern hoch werden
kann. Er gedeiht im Schatten von größeren Tropenbäumen. Die Früchte des
Kakaobaumes liegen eng am Stamm. Im Jahr trägt ein Kakaobaum 20-30 Früchte. Die
unreife Frucht des Kakaobaumes ist noch grün, wohingegen die reife Frucht (je
nach Sorte) gelb, rot und sogar rotbraun wird. Die Früchte sind gurkenförmig,
zwischen 15 und 25 cm lang und ca. 8 cm dick. Sie haben eine ledrig-holzige
Oberfläche. In ihrem Inneren befindet sich ein süßes Fruchtmus. In diesem
Fruchtmus liegen 25 bis 50 bohnenförmige Kakaobohnen. Die Kakaobohnen sind ca. 1
cm breit und 1,5 bis 2 cm lang.
Nach der Ernte werden die Bohnen
getrocknet und teilweise vom Fruchtfleisch befreit (bei Keimling erhalten Sie
beides: Kakaobohnen mit und ohne Fruchtfleisch). Dann sind die Bohnen fertig für
die Verarbeitung.
Meist werden die Kakaobohnen dann
zwischen 100° C und 140° C geröstet, wobei viele Inhaltsstoffe verloren gehen.
Dann werden die Kakaobohnen zu konventioneller Schokolade verarbeitet. Es werden
Zucker, Milchpulver und andere Zutaten beigemischt.
Nur in den nicht gerösteten
und somit rohen und unbehandelten Kakaobohnen bleiben all die wertvollen
Inhaltsstoffe erhalten. Rohe Kakaobohnen enthalten eine Vielzahl
wertvoller Inhaltsstoffe. Schätzungen gehen von rund 300 verschiedenen
Substanzen aus. Unter anderem enthalten Kakaobohnen Dopamin, Arginin, Histamin,
Anandamid, Epicatechin und Magnesium. Auch der als stimmungsaufhellend bekannte
Neurotransmitter Serotonin ist in Kakaobohnen enthalten. Des weiteren sind
Polyphenole enthalten. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die der Körper
nicht selbst produzieren kann. Zahlreichen Inhaltsstoffen des Kakaos werden
gesundheitsförderliche Wirkungen zugeschrieben.
Getrocknete Kakaobohnen kann man zum
Beispiel einfach pur verzehren, mahlen oder in Getränke mixen. Wichtig ist, dass
sie nicht erhitzt werden, damit die zahlreichen Vitalstoffe nicht verloren
gehen.
zu den
Kakaobohnen pur
zu den Kakaobohnen mit
Fruchtfleisch
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